
Willkommen bei den Bogenschützen!
Wir sind die Abteilung Bogensport des SV Crivitz.
Aktuell sind wir 30 Schützen/*innen die begeistert und mit viel Teamgeist den Bogensport ausüben.
Das Bogenschießen ist für uns nicht nur ein anspruchsvoller Sport mit Spaßfaktor sondern auch ein wunderbares Mentaltraining. Es ist mehr als nur eine Zielscheibe zu treffen. Man muss sich voll auf sich und seinen Körper konzentrieren und das kann sich positiv auf die körperliche und seelische Gesundheit auswirken.Wir trainieren in der Halle, in der freien Natur und in anspruchsvollen Bogenparcours. Das gemeinsame Trainieren für Turniere gehört ebenso dazu, ist aber keine Bedingung. Ob jung (ab 12 Jahre) oder alt (60+), bei uns findet jeder seinen Platz.
Möchtest du mehr über uns erfahren, melde dich gerne über das Kontaktformular.
Ansprechpartner
Carina Pforte
und
Michaela Schöneweiß
Wenn Ihr Kontakt zu uns aufnehmen möchtet, könnt Ihr das gern über unser Kontaktformular tun. Eure Nachricht wird an uns weiter geleitet und natürlich auch beantwortet.
Trainingszeiten
Donnerstags
17:00 bis 19:00 Uhr
Trainingsort
Sporthalle Regionale Schule Crivitz
Straße der Freunschaft 19A, 19089 Crivitz
Übersicht Bogentypen und deren Unterscheidungsmerkmale
Worin unterscheiden sich die verschiedenen Bogen? Und was bedeuten die vielen Begriffe? Diese drei grundlegenden Bogentypen gibt es: Langbogen, Recurve und Compound.
Langbogen

Links: Holzbogen, Mitte: Flachbogen, Rechts: Moderner Langbogen
Die ursprünglichste und einfachste Bogenform. Der Bogen ist mehr oder weniger gerade, die Sehne schwingt auf ganzer Länge frei zwischen den Nockkerben.
Bei den Holzbogen/Selfbows gibt es den eigentlichen Langbogen (mannshoch, gerade, schmal-hoher Wurfarm-Querschnitt) und den Flachbogen (kürzer, Wurfarme flach-breit, deutlich abgesetzter Griff).
Der moderne Langbogen ist ein schlanker Flachbogen, mit Fiberglas und/oder Karbon laminiert, der Griffbereich ist leicht deflex geformt, die Wurfarme sind mit reflexer Vorspannung gebaut.
Recurve

Die Wurfarme sind am Ende deutlich zum Ziel hin gekrümmt. Dadurch liegt die Sehne oben und unten ein Stück weit an den Wurfarmen an und wird erst beim Ausziehen des Bogens ganz frei. Auch hier gibt es unterschiedliche Bauformen.
Links: einteilig, mit kleinem bis großem Mittelteil.
Mitte: dreiteilig, an ein großes Mittelteil aus Holz oder Metall werden austauschbare Wurfarme montiert.
Rechts: die Reiterbogen / Reflexbogen sind die Urform des Recurvebogens, meistens kleiner und leichter und mit nach vorne geknickten schlanken Hebelarmen.
Compound

Hier werden Bogensehne und Kabel über große exzentrische Umlenkrollen geführt, wodurch man im vollen Auszug eine erhebliche Zuggewichtsreduktion erreicht und ohne Kraftanstrengung das Ziel anvisieren kann.
Andere Unterscheidungsmerkmale
Langbogen und Recurvebogen werden auch nach Material und Bauart unterschieden:
Ein Selfbow besteht aus einem einzigen Stück Holz.
Manche Holzbogen haben ein Backing aus Naturmaterial wie z.B. Bambus.
Ein Kompositbogen ist aus verschiedenen Naturmaterialien zusammengesetzt, wie z.B. der klassische asiatische Bogen aus Horn, Holz und Sehnen.
Ein laminierter Bogen besteht durchgängig aus mehreren Schichten und hat meistens auch Lagen aus Fiberglas oder Karbongewebe.
Unterscheidungen nach dem Einsatzzweck sind sehr ungenau, weil prinzipiell jeder Bogentyp auch für andere Einsatzzwecke verwendet wurde und wird.
Reiterbogen
Jagdbogen
Scheibenbogen etc.
Manchmal wird unterschieden zwischen Traditionell und Modern, wobei die Definition für Traditionell ganz unterschiedlich ausfallen kann:
Nur Bogen aus Naturmaterialien und ohne Pfeilauflage sind traditionell.
Auch Bogen aus modernem Material sind traditionell, wenn sie den alten Bogentypen ähneln und ohne weitere Hilfsmittel im traditionellen Stil geschossen werden.
Man kann die Bogen auch nach Zubehör und Ausstattung unterscheiden:
Blankbogen (also ohne Zielhilfen) oder Visierbogen
Bogen, die mit den Fingern oder mit einem Release (mechanisches Lösegerät) gezogen werden
Bogen, bei denen der Pfeil auf der Bogenhand, auf dem Bogenshelf oder auf der im Schussfenster montierten Pfeilauflage liegt.
Im sportlichen Wettkampf werden die Bogen nach Stilarten (auch: Bogenklassen) unterschieden. Diese Stilarten werden von den Bogensport-Verbänden im jeweiligen Regelwerk definiert. Und dabei geht es um die Zuordnung
nach Bogentypen
nach dem Material (z.B. Historical Bow)
nach der Ausstattung und dem Zubehör (z.B. Freestyle oder limited)
nach der Schieß- bzw. der Zieltechnik (z.B. Barebow oder Bowhunter)
Ein Recurvebogen kann z.B. je nach Art, Ausstattung und Schießmethode in verschiedenen Stilarten zum Wettkampf antreten.
Auch gibt es manchmal unterschiedliche Begriffe, die eigentlich alle das Gleiche meinen, wie z.B. „Holzbogenklasse“, „Primitive Bows“, „Naturbogen“ und „Historical Bows“. Hier muss man sich bei den Verbänden und Vereinen erkundigen, wie das jeweils genau definiert wird.
Welcher Bogen ist denn jetzt besser?
Keiner! Die eigentliche Frage ist: Welcher Bogen ist besser für mich? Was will ich damit machen? Und wie fühlt sich der Bogen beim Schießen an?
Für die Romantik muss es ein Langbogen aus Holz oder ein Reflexbogen sein. Diese Bogentypen sind die ursprünglichsten und auch entsprechend schwieriger zu beherrschen. Hier darf man noch auf jeden Treffer stolz sein.
Der moderne Langbogen bietet schon deutlich mehr Komfort, Leistung und Treffsicherheit. Die besten Modelle sind von einem Recurve nicht weit entfernt.
Die Recurvebogen bieten die größte Bandbreite an Möglichkeiten. Schießkomfort und Treffsicherheit sind ihre Stärken.
Der Compoundbogen schießt superschnell und absolut präzise, wenn man Freude an moderner Technik hat.










